Mini-Facelift für den Mini 2021: Preis, Bilder
Der aktuelle Mini geht ins siebte Jahr – und wird nochmal aufgefrischt. Alle Details zum Mini-Facelift 2021 liest Du hier.
Eigentlich wird es Zeit für die aktuelle Mini-Generation, sich langsam auf die Rente vorzubereiten. Sieben Jahre ist sie am Markt, für gewöhnlich steht in einem Automodellleben die Ablösung kurz bevor. Doch der Mini der Baureihe F56 muss noch etwas aushalten. Über die restlichen Jahre soll ihm ein Facelift helfen. Es ist das zweite nach 2018.
Das ganz große Makeover wird es nicht. Mini setzt eher die Botoxspritze an, nicht das Skalpell. Ein paar optische Änderungen stehen an, mehr Ausstattung für die Basis und ein paar neue Optionen als Extra. Ab März 2021 laufen Dreitürer, Fünftürer und Cabrio so vom Band.
Die größte Designänderung betrifft die Front. Ein neuer Kühlergrill-Rahmen umfasst nun oberen und unteren Lufteinlass sowie den in Wagenfarbe lackierten Stoßfänger. In der Frontschürze sitzen statt Nebelleuchten Lüftungsschlitze. Die Änderungen an der Heckschürze fallen deutlich dezenter aus.
Seit mehr als 18 Jahren rollt der Mini Cooper über die Straßen.
LED-Scheinwerfer für den Mini serienmäßig
Serienmäßig leuchten Dreitürer, Fünftürer und Cabrio nun stets mit LED-Scheinwerfern. Die LED-Rückleuchten im Union-Jack-Design gibt es ebenfalls ohne Aufpreis. Für die Blinker-Einfassungen in den vorderen Kotflügeln gibt es ein bisschen frisches Make-up. Optional gibt es zudem einige Alu-Felgen in neuem Design und neue Farben fürs Blech. Wer mag, darf sich das Dach in „Multitone“ lackieren lassen. Das ist eine mehrfarbige Lackierung mit Farbverlauf.
Im Innenraum passt Mini das Facelift an das Elektromodell an. Wie beim elektrischen Mini Cooper SE gibt es für die konventionell angetriebenen Modelle einen digitalen Instrumententräger. Ein 5-Zoll-Bildschirm zeigt künftig die nötigen Infos direkt vor dem Fahrer an. Ein weiteres Display prangt nun serienmäßig in der Mittelkonsole. Der Infotainment-Bildschirm misst 8,8 Zoll und wird von einer Einfassung in glänzendem Schwarz umschlossen.
Schönere Oberflächen, ein neues Design für die Lüftungsdüsen und das serienmäßige Sport-Lederlenkrad komplettieren die Neuerungen im Innenraum. Als neues Extra kommen unter anderem eine Heizfunktion fürs Volant ins Auto und eine elektronische Parkbremse. Für das grüne Gewissen können Kunden die Sportsitze künftig mit Bezügen aus recyceltem Material in „Light Checkered“ bestellen.
Preise ab 19.500 Euro für den Mini One First
Für mehr Sicherheit und Komfort erweitert Mini das Angebot an Assistenzsystemen. Der Abstandstempomat hält künftig nicht nur den Abstand, sondern stoppt im zähen Verkehr auch von selbst und fährt eigenständig wieder an. Der Spurverlassenswarner soll zudem besser arbeiten. Zudem wird das adaptive Fahrwerk überarbeitet. Mini verspricht eine „optimierte Balance zwischen Sportlichkeit und Fahrkomfort“.
Am Motorenangebot ändert sich zum Facelift nichts. Einstiegsmodell ist der Mini One First mit 75 PS (55 kW) aus einem Dreizylinderbenziner. Der Mini One leistet 102 PS (75 kW) und wird ebenfalls von einem Dreizylinder angetrieben, genau wie der Mini Cooper mit 136 PS (100 kW). Den sportlichen Cooper S treibt ein 2,0-Liter-Vierzylinder mit 178 PS (131 kW). In Kombination mit dem optionalen 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe sprintet er in 6,6 Sekunden auf 100 km/h, manuell geschaltet braucht er eine Zehntel mehr. Maximal fährt der Cooper S 235 km/h schnell. Weiterhin im Angebot: Der Mini John Cooper Works mit 231 PS (170 kW) und 8-Stufen-Automatik sowie der elektrische Mini Cooper SE mit 135 kW (184 PS). Die Preise starten bei 19.500 Euro für den Mini One First mit drei Türen. Der Mini Cooper mit 136 PS startet bei 22.800 Euro. Für den Fünftürer werden 600 Euro mehr fällig, das Cabrio startet als Mini One (102 PS) bei 24.900 Euro.
Mini elektrifiziert den Cooper. Der Elektro-Motor im Mini Cooper SE leistet 184 PS. Maximale Reichweite: 270 Kilometer.