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Eine Collage zeigt einen roten Mazda MX-5, einen blauen Audi TT Roadster und ein silbernes VW Beetle Cabrio.
Quelle: Mazda, Audi AG, Volkswagen AG, Montage: SuperPlus
Ideal für den Sommer: Cabrios wie hier von Audi, Mazda oder VW bieten viel Fahrspaß bei schönem Wetter. Wir stellen zehn Modelle vor.

Das Wichtigste im Überblick

  • Beim Gebrauchtkauf eines Cabrios ist der Zustand des Verdecks und der Dachhydraulik das wichtigste Prüfkriterium.
  • Die Unterhaltskosten sind modellabhängig – einfache Stoffdächer sind deutlich günstiger im Unterhalt als komplexe Klappdach-Systeme.
  • Cabrios sind ganzjährig nutzbar, sofern man das Verdeck im Winter richtig pflegt und nie gefroren öffnet.

Ein Cabrio kaufen, ohne tief in die Tasche zu greifen? Das geht – wenn man beim Gebrauchtwagenkauf die richtigen Modelle wählt. Wir zeigen dir zehn Kandidaten von kompakt bis sportlich, erklären worauf du beim Kauf achten musst und was der Spaß am Ende wirklich kostet.

Smart Fortwo Cabrio

Ein weißes Smart Fortwo Cabrio fährt schnell über eine Straße, vorbei an einer Reihe Bäume.
Quelle: Smart
Ein echter Cityflitzer mit Frischluft. Das Smart Fortwo Cabrio fühlt sich besonders in der Stadt wohl.

Geeignet für

  • Stadtbewohner und Pendler, die ein wendiges Spaßmobil suchen

Weniger geeignet für

  • Familien oder Vielfahrer auf der Langstrecke

Der Smart Fortwo Cabrio ist das wohl kompakteste Cabrio auf dem Markt: Mit nur 2,74 Metern Länge passt er in jede noch so enge Parklücke. Das elektrische Stoffdach lässt sich auch während der Fahrt öffnen und sorgt in Sekunden für Open-Air-Feeling – ideal für den Stadtverkehr.

Vorteile

  • Extrem wendig und perfekt für enge Innenstädte
  • Sehr niedrige Unterhaltskosten und günstiger Verbrauch
  • Gebrauchtwagenpreise starten bereits ab ca. 2.000 €

Nachteile

  • Nur zwei Sitzplätze, kein Platz für Mitfahrer auf der Rückbank
  • Auf der Autobahn bei höheren Geschwindigkeiten unruhig
  • Sehr begrenzter Kofferraum
Ein gelb-schwarzes Smart Fortwo Cabrio parkt auf einer Schotterfläche.
Ein gelb-schwarzes Smart Fortwo Cabrio parkt auf einer Schotterfläche.
Smart Fortwo Cabrio

Der Fortwo ist bereits seit der ersten Generation ein fester Bestandteil des Kleinstwagenangebots in Deutschland. Entdecke jetzt die Modelle.

Fiat 500C

Ein weißes Fiat 500 Cabrio von hinten. Das Auto steht unter einem Baum an einem See. Das rote Faltdach ist geöffnet.
Quelle: Stellantis / Fiat
Das Fiat 500 Cabrio ist eigentlich ein Halbcabrio. Statt eines komplett einfahrbaren Dachs hat der kleine Flitzer eine Dachjalousie.

Geeignet für

  • Stilbewusste Stadtfahrer, die ein charmantes Spaßauto wollen

Weniger geeignet für

  • Wer ein vollwertiges Cabrio mit komplett offenem Dach erwartet

Der Fiat 500C verbindet italienischen Retro-Charme mit offenem Fahren: Sein großes Falt-Stoffdach gleitet elektrisch bis über die Heckscheibe zurück und macht ihn zum Halbcabrio mit viel Charakter. Mit seinem kultigen Design und den sparsamen Motoren ist er ein echter Sympathieträger unter den Kleinwagen.

Vorteile

  • Ikonisches Retro-Design mit hohem Wiedererkennungswert
  • Sparsame Motoren, auch als Mildhybrid erhältlich
  • Großes Angebot an Gebrauchtwagen, viele Individualisierungsmöglichkeiten

Nachteile

  • Rücksitze nur für kurze Strecken nutzbar
  • Kein vollständig versenkbares Dach, daher kein "echtes" Cabrio-Gefühl
  • Fahrwerk auf schlechten Straßen etwas unkomfortabel
Ein rotes Fiat 500 Cabrio parkt vor mehreren Garagen.
Ein rotes Fiat 500 Cabrio parkt vor mehreren Garagen.
Fiat 500 Cabrio

Der seit 2007 produzierte Fiat 500 soll stilistisch an den Klassiker von 1957, den Fiat Nuova 500, erinnern.

Mazda MX-5

Ein roter Mazda MX-5 mit geöffnetem Verdeck fährt über eine Landstraße.
Quelle: Mazda
Der Mazda MX-5 war der Wegbereiter für viele Roadster. Aber auch heute noch ist das Cabrio ein echter Hingucker.

Geeignet für

  • Fahrenthusiasten, die ein agiles Spaßauto für kurvige Landstraßen suchen

Weniger geeignet für

  • Wer viel Platz oder Alltagstauglichkeit braucht

Der Mazda MX-5 ist die Cabrio-Legende schlechthin: Seit 1989 steht er für puren Fahrspaß mit Hinterradantrieb und guter Gewichtsverteilung. Ob als Stoffdach- oder RF-Version mit Klappdach – der MX-5 gilt als einer der zuverlässigsten Sportwagen überhaupt.

Vorteile

  • Herausragendes Handling und echtes Sportwagen-Feeling
  • Legendäre Zuverlässigkeit und günstige Ersatzteile
  • Leichtbau sorgt für niedrigen Verbrauch trotz Spaßfaktor

Nachteile

  • Nur zwei Sitze und sehr wenig Stauraum
  • Ältere Generationen (NA, NB) können Rostprobleme haben
  • Einstieg und Ausstieg für große Personen etwas umständlich
Ein grauer Mazda MX-5 parkt vor einem Autohaus.
Ein grauer Mazda MX-5 parkt vor einem Autohaus.
Mazda MX-5

Der Roadster überzeugt mit Qualitäten wie einer 50/50-Gewichtverteilung, die für besonderen Fahrspaß sorgt.

VW Golf Cabriolet

Ein rotes VW Golf Cabrio mit geöffnetem Verdeck fährt schnell über eine Landstraße.
Quelle: Volkswagen AG
Der VW Golf begleitet Generationen von Autofahrern und begeisterte bis 2016 auch als Cabrio.

Geeignet für

  • Praktiker, die ein alltagstaugliches Cabrio mit Platz für vier suchen

Weniger geeignet für

  • Wer ein sportliches oder emotionales Fahrerlebnis erwartet

Das VW Golf Cabriolet (zuletzt auf Basis des Golf VI) verbindet die Alltagstauglichkeit des Bestsellers mit offenem Fahren. Das vollautomatische Stoffverdeck öffnet in nur neun Sekunden, und mit vier Sitzen sowie einem ordentlichen Kofferraum ist das Golf Cabrio eines der praktischsten offenen Autos auf dem Gebrauchtwagenmarkt.

Vorteile

  • Hohe Alltagstauglichkeit mit vier vollwertigen Sitzen
  • Breite Motorenpalette von sparsam bis sportlich (TSI und TDI)
  • Solide VW-Qualität und gute Ersatzteilversorgung

Nachteile

  • Design wirkt im Vergleich zu Wettbewerbern etwas bieder
  • Gebrauchte Exemplare mit hoher Laufleistung können Getriebeprobleme zeigen
  • Windgeräusche bei geschlossenem Dach auf der Autobahn spürbar
Ein weißes VW Golf Cabrio parkt vor einem Autohaus.
Ein weißes VW Golf Cabrio parkt vor einem Autohaus.
VW Golf Cabrio

Der deutsche Klassiker ist auch in der vierten Generation als Cabrio verfügbar, dieses Mal aber ohne Überrollbügel.

Mini Cabrio

Ein blaues Mini Cabrio mit weißen Streifen auf der Motorhaube und offenem Verdeck fährt über eine Straße in den USA.
Quelle: BMW Group
Der Mini ist ein Design-Klassiker und fährt seit 2004 mit richtigem Faltdach.

Geeignet für

  • Lifestyle-orientierte Fahrer, die Fahrspaß und Design lieben

Weniger geeignet für

  • Sparfüchse, die niedrige Werkstattkosten erwarten

Das Mini Cabrio bringt Go-Kart-Feeling unter freiem Himmel: Mit seinem straffen Fahrwerk, der direkten Lenkung und dem kultigen britischen Design macht es auf jeder Straße gute Laune. Das Stoffdach lässt sich auch bei Tempo 30 per Knopfdruck öffnen – typisch Mini eben.

Ein rotes Mini Cabrio parkt an einem Straßenrand.
Ein rotes Mini Cabrio parkt an einem Straßenrand.
Mini Cabrio

Der Mini ist eine wahre Design-Ikone und macht auch als Cabriolet eine gute Figur. Die modernen Minis kommen sogar mit echtem Softtop.

BMW 2er Cabrio

Ein silbernes BMW 2er Cabrio mit offenem Verdeck parkt an einem Fluss. Im Hintergrund steht die Dänische Königliche Bibliothek in Kopenhagen.
Quelle: BMW Group
BMW bietet viele seiner Autos auch als Cabrio an. Bis 2021 gab es auch den 2er oben ohne.

Geeignet für

  • Fahrer, die ein sportlich-elegantes Cabrio mit Premiumanspruch suchen

Weniger geeignet für

  • Budgetbewusste Käufer, die günstige Unterhaltskosten priorisieren

Das BMW 2er Cabrio (F23) ist der Einstieg in die Welt offener BMW-Modelle mit klassischem Hinterradantrieb. Kräftige Motoren, ein ausgewogenes Fahrwerk und das elektrische Stoffverdeck machen es zum sportlichen Gleiter für Genießer.

Vorteile

  • Hinterradantrieb sorgt für sportliches, ausgewogenes Fahrverhalten
  • Breite Motorenpalette von sparsam bis leistungsstark
  • Hochwertiger Innenraum mit guter Verarbeitungsqualität

Nachteile

  • Gebrauchtwagenpreise höher als bei vielen Wettbewerbern
  • Rücksitze nur als Notsitze nutzbar
  • Wartungs- und Reparaturkosten auf BMW-Niveau
Ein schwarzes BMW 2er Cabrio parkt vor einem Autohaus.
Ein schwarzes BMW 2er Cabrio parkt vor einem Autohaus.
BMW 2er Cabrio

Der seit 2014 produzierte BMW 2er ist als Cabrio, Coupé, Active Tourer und Gran Tourer erhältlich.

Peugeot 308 CC

Ein roter Peugeot 308 CC mit offenem Verdeck fährt über eine Straße, vorbei an grünen Büschen.
Quelle: Stellantis/Peugeot
Peugeot bot lange Zeit seine Fahrzeuge auch als Coupé-Cabrio mit Hardtop an. Bis 2015 gehörte der Peugeot 308 CC auch dazu.

Geeignet für

  • Ganzjahresfahrer, die Cabrio und Coupé in einem wollen

Weniger geeignet für

  • Sportlich orientierte Fahrer, die ein leichtes, agiles Cabrio suchen

Der Peugeot 308 CC ist ein Coupé-Cabrio mit elektrischem Klapphardtop: In 20 Sekunden verwandelt er sich vom schicken Coupé zum vollwertigen Cabrio. Mit vier Sitzen und einem für die Klasse ordentlichen Kofferraum bietet er mehr Alltagsnutzen als viele Konkurrenten.

Vorteile

  • Versenkbares Hardtop bietet Coupé-Komfort bei geschlossenem Dach
  • Vier vollwertige Sitzplätze und gute Raumausnutzung
  • Gebrauchtwagenpreise sehr attraktiv

Nachteile

  • Hohes Gewicht durch das Klappdach-System beeinträchtigt die Agilität
  • Hydraulik des Dachmechanismus kann im Alter Probleme machen
  • Übersichtlichkeit bei geschlossenem Dach eingeschränkt
 Ein weißer Peugeot 308 CC parkt auf dem Hof eines Autohauses.
 Ein weißer Peugeot 308 CC parkt auf dem Hof eines Autohauses.
Peugeot 308 CC

Der Peugeot 308 CC war mit dem Hardtop in seiner Preisklasse eine echte Ausnahmeerscheinung.

Audi TT Roadster

Ein roter Audi TT Roadster mit offenem Verdeck parkt vor einer grauen Holzwand.
Quelle: Audi AG
Das TT in Audi TT Roadster steht für Tourist Trophy und leitet sich von einem traditionellen Motorradrennen auf der Isle of Man ab.

Geeignet für

  • Designliebhaber, die ein sportliches Premium-Cabrio mit Alltagstauglichkeit suchen

Weniger geeignet für

  • Familien oder Käufer mit sehr knappem Budget

Der Audi TT Roadster vereint ikonisches Design mit solider Technik aus dem VW-Konzern. Sein flaches, puristisches Cockpit mit dem "Virtual Cockpit" und die knackige Fahrdynamik machen ihn zum stilvollen Begleiter auf offener Straße.

Vorteile

  • Zeitloses, eigenständiges Design mit hohem Wiedererkennungswert
  • Innovatives Virtual Cockpit als volldigitales Kombiinstrument
  • Quattro-Allradantrieb bei stärkeren Motorisierungen verfügbar

Nachteile

  • Nur zwei Sitzplätze, kein Platz für Passagiere hinten
  • Gebrauchtwagenpreise der letzten Generation noch relativ hoch
  • Begrenzter Kofferraum
Ein gelber Audi TT Roadster parkt auf dem Hof eines Autohauses.
Ein gelber Audi TT Roadster parkt auf dem Hof eines Autohauses.
Audi TT Roadster

Der Audi TT Roadster kombiniert sportliche Leistung mit dem Fahrvergnügen eines offenen Wagens.

Opel Tigra TwinTop

Ein roter Opel Tigra TwinTop mit offenem Verdeck fährt über eine Straße.
Quelle: Archiv Opel Classic
Aus dem offenen Opel Tigra TwinTop wird in wenigen Sekunden ein geschlossenes Coupé.

Geeignet für

  • Einsteiger und Fahranfänger, die günstig offen fahren wollen

Weniger geeignet für:

  • Wer Leistung, Platz oder modernste Technik erwartet

Der Opel Tigra TwinTop war zwischen 2004 und 2009 Opels Antwort auf den Trend zum kleinen Coupé-Cabrio: Sein zweiteiliges, versenkbares Hardtop verwandelt den kompakten Zweisitzer in nur 18 Sekunden zum offenen Flitzer. Mit Preisen ab rund 1.000 Euro ist er einer der günstigsten Einstiege ins Cabrio-Leben.

Vorteile

  • Sehr günstige Gebrauchtwagenpreise, ideal für Einsteiger
  • Versenkbares Hardtop bietet guten Wetterschutz im Winter
  • Kompakte Abmessungen, ideal für die Stadt

Nachteile

  • Nur zwei Sitzplätze und minimaler Kofferraum bei offenem Dach
  • Motorenpalette wenig aufregend
  • Ersatzteilversorgung für Dachhydraulik kann schwierig werden
Ein blauer Opel Tigra TwinTop parkt auf einer gepflasterten Fläche vor einem verglasten Gebäude.
Ein blauer Opel Tigra TwinTop parkt auf einer gepflasterten Fläche vor einem verglasten Gebäude.
Opel Tigra TwinTop

Vom Opel Tigra TwinTop wurden nicht viele Exemplare hergestellt, dennoch findet sich das Cabrio zu günstigen Preisen als Gebrauchter.

VW Beetle Cabrio

Ein grünes VW Beetle Cabrio mit offenem Verdeck fährt auf einer Straße, die an einem Meer vorbeiführt.
Quelle: Volkswagen AG
Jahrzehntelang war der VW Käfer ein Klassiker auf den Straßen der Welt. Mit dem VW Beetle Cabrio brachte Volkswagen einen Nachfolger.

Geeignet für

  • Individualisten, die ein Cabrio mit Charakter und Wiedererkennungswert suchen

Weniger geeignet für

  • Wer ein unauffälliges, rein praktisches Auto bevorzugt

Das VW Beetle Cabrio (2013–2019) ist die offene Version des New-Beetle-Nachfolgers und verbindet Retro-Charme mit moderner Technik. Mit seinem breiten, flachen Design wirkt es deutlich erwachsener als der Vorgänger und bietet dank Golf-Plattform solide Fahreigenschaften.

Vorteile

  • Kultstatus und hoher Sympathiefaktor
  • Solide VW-Technik auf Basis des Golf VI/VII
  • Geräumiger als der Vorgänger New Beetle

Nachteile

  • Übersichtlichkeit nach hinten bei geschlossenem Dach eingeschränkt
  • Auslaufmodell – Ersatzteile könnten langfristig teurer werden
  • Kofferraum bei geöffnetem Verdeck deutlich reduziert
Ein schwarzes VW Beetle Cabrio parkt auf einer gepflasterten Fläche mit Bäumen im Hintergrund.
Ein schwarzes VW Beetle Cabrio parkt auf einer gepflasterten Fläche mit Bäumen im Hintergrund.
VW Beetle Cabrio

Das VW Beetle Cabrio muss große Fußstapfen füllen. Der VW Käfer ist eine Legende und der Beetle schafft es, das Flair des Klassikers einzufangen.

Technische Daten: Günstige gebrauchte Cabrios im Überblick

ModellLeistungAntriebNormverbrauchDrehmomentGebrauchtpreis ab (ca.)
Smart Fortwo Cabrio (453)45-92 kW/ 61-125 PSBenzin4,1–4,6 l/100 km91–200 Nm2.000 €
Fiat 500C (Typ 312)51-140 kW/ 69-190 PSBenzin/Diesel4,1–5,5 l/100 km92–270 Nm3.000 €
Mazda MX-5 (ND)96-147 kW/ 131-200 PSBenzin6,0–6,9 l/100 km150–215 Nm16.000 €
VW Golf Cabriolet (VI)77-195 kW/ 105-265Benzin/Diesel4,2–8,2 l/100 km175–350 Nm2.500 €
Mini Cabrio (F57)75-170 kW/ 102-231 PSBenzin/Diesel3,8–7,3 l/100 km180–360 Nm14.000 €
BMW 2er Cabrio (F23)100-331 kW/ 136-450 PSBenzin/Diesel3,8–10,4 l/100 km220–550 Nm10.000 €
Peugeot 308 CC88-147 kW/ 120-200 PSBenzin/Diesel4,5–7,3 l/100 km240–340 Nm2.500 €
Audi TT Roadster110-184 kW/ 150-250 PSBenzin8,1–10,6 l/100 km210–320 Nm2.500 €
Opel Tigra TwinTop66-92 kW/ 90-125 PSBenzin/Diesel4,6–7,5 l/100 km125–170 Nm1.000 €
VW Beetle Cabrio77-162 kW/ 105-220 PSBenzin/Diesel4,1–9,4 l/100 km175–340 Nm1.500 €

Hinweis: Gebrauchtwagenpreise sind Richtwerte und können je nach Zustand, Laufleistung und Ausstattung variieren. (Stand: März 2026)

Worauf muss ich beim Kauf eines gebrauchten Cabrios achten?

Das Wichtigste beim Gebrauchtkauf eines Cabrios ist der Zustand des Verdecks. Stoffdächer verschleißen mit der Zeit. Risse, spröde Stellen oder undichte Nähte können teure Reparaturen nach sich ziehen.

Ein neues Stoffverdeck kostet je nach Modell zwischen 800 und 2.500 Euro. Bei Hardtop-Cabrios solltest du die Hydraulik des Dachmechanismus prüfen.

Verdeck-Tipp
Bei Stoffverdecken auf Verfärbungen achten. Trocknungsflecken im Innern zeugen möglicherweise von eindringendem Wasser – Finger weg. Oder du weißt damit umzugehen und kannst dies als Argument in der Preisverhandlung einsetzen. Ein guter Indikator für den Verdeckverschleiß sind Knistergeräusche beim Zusammenfalten. Bleiben diese aus, ist alles fein.

Lass das Dach mehrfach öffnen und schließen. Achte auf ungewöhnliche Geräusche oder stockende Bewegungen. Das deutet auf verschlissene Hydraulikzylinder hin.

Prüfe außerdem den Innenraum auf Feuchtigkeit. Wasserflecken unter den Teppichen sind ein Warnsignal. Sie deuten auf ein undichtes Verdeck hin.

Rost ist bei Cabrios ein größeres Thema als bei geschlossenen Autos. Die offene Bauweise macht sie anfälliger. Schau dir Schweller, Radläufe und den Bereich um die Verdeckaufnahme genau an.

Welche Unterhaltskosten kommen bei einem Cabrio auf mich zu?

Die Unterhaltskosten eines Cabrios unterscheiden sich nicht dramatisch von der geschlossenen Variante. Versicherung und Steuer richten sich nach Modell und Motorisierung.

Allerdings gibt es Cabrio-spezifische Kosten. Das Verdeck sollte regelmäßig imprägniert werden. Gute Imprägniermittel kosten zwischen 15 und 30 Euro.

Bei Stoffdächern empfiehlt sich eine professionelle Reinigung alle ein bis zwei Jahre. Das kostet rund 100 bis 200 Euro, verlängert aber die Lebensdauer erheblich.

Hardtop-Cabrios haben höhere potenzielle Reparaturkosten. Die Dachmechanik ist komplex. Eine defekte Hydraulikpumpe kann schnell 1.000 Euro und mehr kosten.

Je einfacher das Dachsystem, desto günstiger der Unterhalt. Ein manuelles Stoffdach wie beim Mazda MX-5 ist nahezu wartungsfrei.

Kann man ein Cabrio auch im Winter fahren?

Ja, ein Cabrio ist durchaus wintertauglich. Moderne Cabrios sind bei geschlossenem Dach gut isoliert und verfügen über effektive Heizungen.

Hardtop-Cabrios wie der Peugeot 308 CC oder der Opel Tigra TwinTop bieten im Winter sogar Coupé-ähnlichen Komfort. Kein Flattern, keine Zugluft.

Stoffdach-Cabrios sind etwas geräuschintensiver. Dafür haben sie den Vorteil, dass das Dach auch bei niedrigen Temperaturen problemlos funktioniert.

Wichtig im Winter: Das Verdeck niemals im gefrorenen Zustand öffnen. Das kann das Material beschädigen. Eis vorsichtig entfernen, bevor du das Dach bewegst.

Viele Cabrio-Besitzer nutzen ihr Auto ganzjährig. Mit Winterreifen und etwas Pflege steht dem nichts im Weg. Lediglich bei Salz auf den Straßen solltest du häufiger waschen.

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